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Ziele & Struktur

Aufbauend auf der ersten Phase ist das übergeordnete Ziel der zweiten Phase die Implementierung des IWRM-Konzepts. Zur Aktivierung des IWRM-Prozesses soll das Entscheidungshilfesystem auf Basis des in der ersten Projektphase entwickelten WMT als Instrument dienen. Das DSS soll die entsprechenden verantwortlichen Akteure dabei unterstützen, einvernehmliche Entscheidungen zu treffen und entsprechende Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Die Öffentlichkeit sowie nationale und regionale Stakeholder sollen dafür Inputs zur Definition der wasserwirtschaftlichen Probleme liefern, die mit Hilfe des DSS bewertet und mögliche Lösungsvorschläge ausgearbeitet werden. Daraufhin können sie ein Feedback aller Stakeholder darüber einholen, inwieweit die Maßnahmen die Wasserprobleme gelöst haben, und diese Informationen wiederum in den nächsten Entscheidungsprozess einfließen lassen. Dieses iterative „Visioning and Strategic Planning“ ist somit Kern der integrierten Bewirtschaftung der Wasserressourcen im Einzugsgebiet Zayandeh Rud:

IWRM Konzept

Für eine erfolgreiche Implementierung dieses Verfahrens sind verschiedenste Tätigkeiten notwendig, die in sechs verschiedene Module zusammengefasst sind. Neben dem Ausbau des WMT und der Implementierung des DSS (Modul A) geht es um die Implementierung notwendiger Organisationsstrukturen, die bereits in der ersten Phase initiiert wurden (Modul B). Zentral ist auch eine partizipativ gestaltete Transformation der Landwirtschaft, denn der hohe Wasserbedarf führt einerseits zu Konflikten mit den anderen Wassernutzungen wie Siedlungswasserwirtschaft oder Industrie, andererseits zu einer deutlichen Übernutzung der Ressource an sich Modul C). In engem Zusammenhang damit steht auch die industrielle Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Reduzierung des industriellen Wasserverbrauchs. Anhand von konkreten Umsetzungspilotprojekten werden die Erfahrungen und das Wissen aus Deutschland für den Aufbau eines nachhaltigen Wasserressourcenmanagements durch Best Practice-Beispiele im Iran präsentiert und implementiert (Modul D). Im Bereich des Capacity Development (Modul E) werden aus allen Modulen flankierende Maßnahmen durchgeführt, die für den Wissenstransfer und schließlich die Umsetzung des IWRM-Prozesses durch die lokalen Partner notwendig sind. Als Bindeglied zwischen den einzelnen Modulen und den deutschen und iranischen Projektpartnern sowie der Öffentlichkeit fungieren schließlich das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit (Modul F).

Projekt Struktur